Crabbing

Am Sonntag haben wir hier die Zeit umgestellt, wie immer ein paar Wochen früher als in Deutschland.
Da der Tag wunderschön war, haben wir uns online Angelgenehmigungen gekauft (für die ortsansässigen deutlich billiger als für Nicht-Georgianer. Ich habe $7.50 bezahlt für den einen Tag. 47 fürs Jahr.) und haben uns unseren lang ersehnten Traum erfüllt auf Blaukrabbenjagd zu gehen. Eigentlich ging es darum auf einem Pier zu sitzen, schlechtes Bier zu trinken und die Sonne zu genießen. War dann aber doch recht stressig, da wir alle Nase was in den drei Netzen hatten, die wir mit Hühnchenhälsen bestückt hatten. Dann mussten wir die armen Krabben vom Gitter trennen, gar nicht so einfach, und sie abmessen, da sie eine bestimmte Größe haben mussten. Anschließend haben wir sie dann auf Eis gelegt… Am Ende hatten wir nur vier Männchen, die groß genug waren. Weder Sharon noch ihr Freund wollten dann damit etwas anfangen (ich ja eigentlich auch nicht), darum haben Sharon’s Dad und ich sie dann gekocht, er hat mir gezeigt, wie man sie auseinandernimmt und wäscht und dann musste ich fast alles essen. Hat aber gut geschmeckt 😉
Ganz begeistert von meinem Engagement gibt es demnächst dann Austern.
Ach ja, ins warme Wasser bin ich trotz Angst vor Alligatoren dann auch noch gesprungen, war auch nicht kalt.

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